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Berlin OntheRocks - Die Berliner Museen

 

Die Berliner Museen

Wir wollen hier eine kleine Auswahl an wichtigen Museen vorstellen.
Eine vollständige Listung aller Museen findet Ihr im Berliner Museumsführer.

Der Museumsinsel haben wir eine eigene Seite gewidmet, ebenso den Museen und Gedenkstätten, die sich mit der deutschen Geschichte beschäftigen.




 



Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14; 10969 Berlin-Kreuzberg, U-Bahnhof Hallesches Tor (U1, U6)Fon +49(0)30 259 93 300

Das Museumsgebäude in der Kreuzberger Lindenstraße verbindet den barocken Altbau des Collegienhauses mit dem zickzackförmigen Neubau des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind. Die im Freien fortgesetzte Form erinnert auch an einen geborstenen Davidstern.
Die ständige Ausstellung des Museums informiert über die 2.000 Jahre deutsch-jüdischer Geschichte.
1. Die Anfänge - Vertreibung aus Judäa, Juden gelangten mit den römischen Legionen in das heutige Deutschland.
2. Die mittelalterliche Welt von Aschkenas - Zentren jüdischer Gelehrsamkeit in Westeuropa.
3. Glikl bas Juda Leib
4. Land- und Hofjuden
5. Moses Mendelssohn und die Aufklärung - Der Philosoph setzte er sich für Toleranz unter den Religionen ein.
6. Tradition und Wandel - Der religiöse jüdische Alltag vor dem 2. Weltkrieg.
7. Im Schoße der Familie
8. Deutsche und Juden zugleich - Toleranzedikte: 1871 wurden die Juden in Deutschland gleichberechtigte Staatsbürger. Doch gegen Ende des Jahrhunderts forderten „Antisemiten“ die Rücknahme der Emanzipation.
9. Die Entstehung des modernen Judentums - Reformbewegung und Orthodoxie.
10. Moderne und Urbanität - Die Metropole Berlin wurde zum Zentrum jüdischen Erfolgs.
11. Ost und West - Theodor Herzl als Begründer des Zionismus und der osteuropäische „Schtetl“.
12. Deutsche Juden - jüdische Deutsche
13. Verfolgung - Widerstand - Vernichtung
Auf die Diskriminierungen und Einschränkungen der Nazi-Zeit versuchte die jüdische Gemeinschaft z. B. mit der Einrichtung jüdischer Schulen und eigener Sozialfürsorge zu reagieren. Bis zum endgültigen Auswanderungsverbot im Oktober 1941 gelang es etwa der Hälfte der deutsch-jüdischen Bevölkerung, ihre Heimat zu verlassen. Es folgt der industriell betriebene Massenmord (Shoa).
14. Die Gegenwart - Nach dem Zweiten Weltkrieg warteten etwa 250.000 Juden in Lagern für „Displaced Persons“ in Deutschland auf ihre Emigration nach Übersee, darunter fast 50.000 Überlebende aus Konzentrationslagern und über 1500 Berliner Juden, die in Verstecken überlebten. Heute gibt es über 105.000 Mitglieder in Jüdischen Gemeinden. Viele kamen als deutschstämmige Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Der zögerliche Weg auch dieser Annäherung wird thematisiert.
15. So einfach war das (nicht) - Jüdische Kindheit in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Kriegsende.

Eintritt: € 5, ermässigt € 2,50.

Öffnungszeiten: Mo 10-22 Uhr, Di-So 10-20 Uhr

zur Homepage des Museums

zu Wikipedia


Fotograf: Manfred Brückels









 

Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin
Invalidenstrasse 43, 10115 Berlin-Mitte, Fon: +49 (0)30 20 93 85 91, U-Bahnhof Zinnowitzer Str. (U6)

Es ist vor allem wegen des Skeletts von Brachiosaurus brancai bekannt, das weltweit größte aufgebaute Skelett eines Dinosauriers. Das bislang besterhaltene Skelett der Gattung wurde von einer deutschen Expedition in den Tendaguru-Schichten der damaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika, heute Tansania, gefunden. Das Art-Epithet brancai ehrt den damaligen Museumsdirektors Wilhelm von Branca, der die Finanzierung der Expedition ermöglicht hatte.
In der Saurierhalle sind daneben mit mehr als 30 Skeletten die Fossilien vieler bekannter Vertreter ausgestorbener Großtiere der Vorzeit vertreten, u. a. Dinosaurier wie Dicraeosaurus, Plateosaurus, dem Pareiasaurier Bradysaurus, Fischsauriern (Ichthyosauria) und Flugsauriern (Pterosauria). Das Berliner Museum zeigt außerdem ein sehr gut erhaltenes Exemplar eines Archaeopteryx („Berliner Exemplar“), des ältesten bekannten Vogels aus den Solnhofener Plattenkalken Süddeutschlands.
Bei einem Ausstellungsrundgang sind außerdem zu sehen: Minerale, Fossilien, Huftiere und Einheimische Tiere. Kulturhistorisch besonders wertvoll sind die Dioramen, die verschiedene Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zeigen.

Eintritt: € 5, ermässigt € 3.

Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Di- Fr 9.30-17.00 Uhr, Sa/So 10.00-18.00 Uhr.

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Foto: Raimond Spekking (zur Originalseite und zu Wikipedia)






 

Deutsches Technikmuseum Berlin
Trebbiner Str. 9, 10963 Berlin-Kreuzberg, Fon: +49(0)30 90 254-0, U-Bahnhof Gleisdreieck (U1, U2)

So sieht sich das Museum selbst:
"Seit 1982 entsteht in der alten und neuen Mitte Berlins ein übergreifendes Technikmuseum von internationalem Rang: das Deutsche Technikmuseum Berlin (ehemals Museum für Verkehr und Technik).
Technische Kulturgeschichte in historischen Gebäuden
Es führt die Tradition namhafter Technikmuseen fort, die bis zum II. Weltkrieg in Berlin beheimatet waren. Auch der Standort am Gleisdreieck ist historisch bedeutend: Hier befanden sich der Anhalter Güterbahnhof, das Bahnbetriebsgelände mit zwei Ringlokschuppen und die Fabrikgebäude der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen. Dieses historische Gebäudeensemble ist zugleich das wertvollste "Objekt" des Berliner Museums. Nach Abschluss aller Ausbauphasen (Planung) wird das Haus über 50.000 qm Ausstellungsfläche verfügen und zu den größten Technikmuseen der Welt gehören.
Alte und neue Technik zum Erleben und Be-greifen
Gegenwärtig präsentieren 14 Abteilungen auf rund 25.000 qm erst ein Viertel ihrer Schätze: Kulturgeschichte der Verkehrs-, Kommunikations-, Produktions- und Energietechniken mit der Ausstellung zu Binnen- und Hochseeschifffahrt, einer der größten Sammlungen zum Schienenverkehr in historischen Lokschuppen, dem Oldtimer Depot mit 70 Automobilen und Motorrädern sowie dem Museumspark mit Brauerei und Mühlen. Mit der Dauerausstellung zur Luft- und Raumfahrt ist nun auch unser Neubau vollständig eröffnet. In den historischen Gebäuden finden Besucherinnen und Besucher ferner Webstühle, Haushalts- und Werkzeugmaschinen, Koffer- und Schmuckproduktion, Computer, Radios, Foto- und Filmkameras, Dieselmotoren, Dampfmaschinen, wissenschaftliche Instrumente, Papiermaschinen, Druckpressen und vieles andere mehr.
Zuschauen, Ausprobieren, Mitmachen, Lernen erwünscht
In fast jeder Abteilung finden Vorführungen und Aktivitäten statt. Zahlreiche historische Maschinen und Modelle werden in Funktion gezeigt und erklärt. Die Besucherinnen und Besucher können z.B. selbst drucken, Papier schöpfen, Getreide schroten oder unsere Kofferproduktion begleiten.
Naturoase Museumspark
Im 6 ha großen Museumspark (Lageplan), inmitten von Spontanvegetation und Biotopen faszinieren historische Bahnanlagen, funktionsfähige Wind- und Wassermühlen und eine Hammerschmiede, in der ein Schmied die Eisen zum Glühen bringt. Über den Stand der Brautechnik um 1910 erfährt man alles in der Historischen Brauerei."

Eintritt: € 4,50, ermässigt € 2,50. Sonderkonditionen für Gruppen.

Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Di- Fr 9.00-17.30 Uhr, Sa/So 10.00-18.00 Uhr.

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Foto: Mazebln(Wikipedia)




 

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50/51, 10557 Berlin-Tiergarten, Fon: +49(0)30 - 3978-3412, Hauptbahnhof (S3, 5, 7, 9)

Auf einer Ausstellungsfläche von rund 13.000 Quadratmetern wird Kunst der Gegenwart gezeigt. Die Bestände setzen sich aus Exponaten der Staatlichen Museen zu Berlin und aus Werken der Berliner Privatsammlung Erich Marx zusammen. Zudem werden seit September 2004 in Sonderausstellungen Höhepunkte der Friedrich Christian Flick Collection gezeigt.
Grundstock der Sammlung Marx bilden Werke von weltbekannten Künstlern wie Andy Warhol, Cy Twombly, Robert Rauschenberg, Roy Lichtenstein, Anselm Kiefer und Joseph Beuys. Darüber hinaus gehören über 450 Zeichnungen von Beuys und nahezu 60 Blätter von Warhol zu den Beständen. Ebenso sind Werkgruppen von Malern der italienischen Transavanguardia und Vertretern der Minimal Art ausgestellt.
Der englische Künstler Richard Long mit seinem "Berlin Circle" sucht in den Arbeiten den direkten Bezug zum Ort. Ebenso ließen sich die Künstler Gerhard Merz und Dan Flavin vom Haus inspirieren. Das gesamte Erdgeschoß im westlichen Ehrenhofflügel ist Arbeiten von Beuys gewidmet. Darunter befinden sich bekannte Installationen wie "Das Ende des 20. Jahrhunderts" (1982/83), "Unschlitt/Tallow" (1977) und die aus 100 Holztafeln bestehende Arbeit "Richtkräfte" (1974/77).
Eintritt: € 8, ermässigt € 4.

Öffnungszeiten: Mo - Geschlossen, Di-So 10-18 Uhr, Samstag bis 20 Uhr.

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Photographer: Manfred Brückels



 

Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin-Tiergarten, Fon: +49(0)30 - 266-2651 U-Bahnhof Potsdamer Platz (U2, S1, S2, S25)

Die Neue Nationalgalerie ist das einzige Bauwerk, das Ludwig Mies van der Rohe nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland umsetzen durfte. Im Jahre 1962 erhielt er im hohen Alter von 76 Jahren den Auftrag, ein Museum zu errichten. Der Bau wurde 1968, ein Jahr vor Mies’ Tod, fertiggestellt. Die Neue Nationalgalerie war das erste Museum, das am neu entstehenden Kulturforum Berlin-Tiergarten unweit des Potsdamer Platzes, eröffnet wurde. In direkter Nachbarschaft befinden sich Hans Scharouns Staatsbibliothek und Philharmonie.In ihr werden Werke der Sammlung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ausgestellt, die den Kunstepochen des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des französischen Impressionismus und der beginnenden Moderne angehören.
Von Februar bis September 2004 waren Werke aus dem New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) unter dem Slogan Das Moma in Berlin in der Nationalgalerie ausgestellt, von Juni bis Oktober 2007 die Ausstellung "Die schönsten Franzosen kommen aus New York" mit Meisterwerken französischer Kunst des 19. Jahrhunderts.

Eintritt: € 8, ermässigt € 4.

Öffnungszeiten: Mo - Geschlossen, Di-So 10-18 Uhr, verlängerte Zeiten bei Sonderausstellungen.

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Foto: Harald Kliems